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Ändern wir unseren Blick auf das Alter: Ein Kurzfilm-Projekt, um das Bewusstsein für Gewalt gegen ältere Menschen und Altersdiskriminierung zu schärfen

18 kostenlose Vorführungen in der ganzen Schweiz, unter anderem 5 öffentliche Veranstaltungen in der Deutschschweiz
Die Alterung der Bevölkerung wirft wichtige soziale und ethische Fragen auf, die ältere Menschen, aber auch die gesamte Gesellschaft betreffen. Dieses Outreach-Projekt - finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF Agora) - zielt darauf ab, die Einstellung und das Verhalten der Gesellschaft gegenüber dem Alter und dem Älterwerden zu verändern, um Diskriminierung und Gewalt gegen ältere Menschen zu verhindern. Unter der Leitung des Institut et Haute Ecole de la Santé La Source (Prof. Delphine Roulet Schwab und Cécilia Bovet) und des Instituts für Bio- und Medizinethik der Universität Basel (PD Dr. Tenzin Wangmo) bringt dieses Projekt Partner von Hochschulen aus der West- und Deutschschweiz, aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sowie verschiedenen assoziativen und medizinisch-sozialen Bereichen zusammen.

Im Rahmen des Projekts werden einem breiten Publikum Kurzdokumentarfilme präsentiert: Gymnasiasten und Bewohner von medizinisch-sozialen Einrichtungen, ältere Menschen, Gesundheits- und Sozialfachleute, Betreuende Angehörige sowie die Öffentlichkeit. Im Anschluss an die Vorführungen findet eine Diskussion statt, bei der das Projektteam, die Zuschauer und die Autoren der Filme beteiligt sind. Basierend auf der kollektiven Erfahrung des Films laden diese Treffen die Zuschauer ein, ihre Vorstellungen und Einstellungen gegenüber dem Altern und alten Personen zu hinterfragen. Indem wir den Dialog über das Verhältnis unserer Gesellschaft zum Alter öffnen, wird dieser Austausch dazu beitragen, unsere Perspektive auf das Alter zu verändern und Wege vorschlagen, um Gewalt gegen ältere und Altersdiskriminierung zu verhindern. Die Vorführungen sind kostenlos.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen in der Deutschschweiz

 

Les "JEUDIS de la FAAG" : des tuyaux pour vieillir rusé-e !

ont lieu plusieurs fois par an et sur l’année scolaire, de 14h30 à 16h30, à l’UOG, Université Ouvrière de Genève, place des Grottes 3, Genève.

Entrée libre et gratuite, moment de convivialité à l’issue de la conférence.

THÈMES ET CALENDRIER 2019 des JEUDIS de la FAAG (titres des différents JEUDIS sujets à modification)

  • 28 février, 14 mars : Malentendance liée à l’âge: comment faire face ?
  • 2 et 16 mai : En vieillissant : Savoir s’adapter / résilier
  • 26 septembre et 10 octobre : Une ossature saine tout au long de la vie. Conférences suivies d’exercice de prévention des fractures par la Rythmique Jaques-Dalcroze
  • 7 et 21 novembre : Même en avançant en âge: Qu'on est bien dans ces bras là ! Projection du film "Les dames", conférence et témoignages "♥ L’amour à tout âge ♥, sentiments, amour, tendresse ..."
Contact : faag (@) uog.ch

27.08.2019

Dreiländerkongress Gesundheits- und Medizinsoziologie 2019: „Krankheit und Gesundheit im Lebensverlauf“

27.-28. August 2019
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur


Die Annahme, wonach sich Gesundheit im Verlauf des Lebens zuerst aufbaut, dann aufrecht erhält und schliesslich wieder abbaut, ist in der jüngeren Gesundheitsforschung vermehrt überprüft und durch Ergebnisse spezifiziert worden, die auf die Variabilität der Verläufe und den Einfluss verschiedenster gesellschaftlicher Faktoren hinweisen. Am geplanten Kongress interessieren Charakteristiken und Bestimmungsgründe von Krankheits- und Gesundheitsverläufen mit Blick auf den Lebenslauf als Ganzes, aber auch mit Blick auf Phasen (Kindheit/Jugend, Erwachsenenleben, Alter) und Übergänge. Dabei gilt die Aufmerksamkeit nicht zuletzt dem Zusammenhang zwischen Krankheit/Gesundheit und der Partizipation an verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (Familie, Ausbildung, Erwerbsarbeit), etwa dem krankheitsbedingten Unterbruch der Ausbildung und dessen Folgen.

Kongresswebseite

29.08.2019

Forum Gute Betreuung im Alter

29. August 2019, 13.30–17.00 Uhr
Volkshaus Zürich


Im Mai hat die Paul Schiller Stiftung das Forum Gute Betreuung im Alter lanciert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Es braucht ein Anrecht auf gute Betreuung im Alter für alle. Der Staat ist gefordert und soll in der Organisation und in der Klärung der Finanzierung eine wichtige Rolle einnehmen. Die nationalen Wahlen im Herbst geben Anlass, einen Blick ins Bundeshaus zu werfen: Was sagen die Parteien zu Betreuung im Alter? Was läuft im Parlament, was denken einzelne Exponenten?

An- oder Abmeldung (bis spätestens am 25. Juli 2019)

05.09.2019

20. Zürcher Gerontologietag 2019: Länger arbeiten? Berufliche und nachberufliche Arbeit im Alter

Das AHV-Alter als gesellschaftliche Norm des Übergangs in den «Ruhestand» steht derzeit ganz oben auf der politischen Agenda der Schweiz. Soll im Interesse der Nachhaltigkeit der Alterssicherungssysteme (insbesondere der 1. und 2. Säule) das Referenzalter für Frauen, allenfalls auch für Männer, erhöht werden?

Abgesehen von der politischen Akzeptanz: Welche Voraussetzungen müssten für eine verlängerte Erwerbstätigkeit gegeben sein? Besteht auf dem Arbeitsmarkt die passende Nachfrage? Welche Ressourcen und Kompetenzen sind dafür bei den betroffenen Menschen erforderlich? Wie können diese gefördert werden? Ist «Produktivität» überhaupt an eine Erwerbstätigkeit gebunden, oder in welcher Weise tragen ältere Menschen sonst zum gesellschaftlichen Leben bei?

Viele ältere Menschen sind an Fort- und Weiterbildung zum Erhalt oder Ausbau von Kompetenzen interessiert, sei es in Hinblick auf ihre berufliche oder nachberufliche Tätigkeit. Welche Angebote auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene bestehen heute, wo sind Lücken? Braucht es diesbezüglich politische Interventionen, oder regelt der Markt das selbst?

An der Veranstaltung gehen wir mit Impulsvorträgen und einem Podiumsgespräch solchen Fragen nach.

Die Tagung wird abgeschlossen mit der Verleihung des renommierten Vontobel-Preises der Universität Zürich für Alter(n)sforschung.

Mehr Informationen und Anmeldung

06.09.2019

Impulstagung Soziale Innovation

Am 6. und 7. September 2019 laden das Berner GenerationenHaus, das Institut Alter der Berner Fachhochschule sowie das Schweizer Netzwerk Soziale Innovation (SNSI) zu einer interdisziplinären Impulstagung für soziale Innovationen im Bereich Ageing Society.

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Im Jahr 2045 wird voraussichtlich mehr als ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Unsere Lebens- und Gesellschaftsmodelle stammen jedoch aus einer Zeit, als die Alterspyramide noch nicht Kopf stand. Der demografische Wandel erfordert Anpassungen und Neuorientierungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern: Etwa im Bereich der Gesundheit, der Care-Arbeit, der Sozialversicherungen, des Wohnens, der Arbeit und der Mobilität.

Die Tagung richtet sich an ein breites Fachpublikum aus Wirtschaft, Wissenschaft, Praxis, Politik und Gesellschaft. Sie werden die Möglichkeit haben, mit einer breiten Auswahl von regionalen, nationalen und internationalen Akteuren in Austausch zu treten.

Mehr Informationen

09.09.2019

FEBS 2019: Advanced course : Ageing and Regeneration

Sep 9 - 12 2019
Innsbruck, Austria


Research targeted at defining conditions for healthy ageing is key to developing sustainable future societies. Moreover, regenerative medicine continuously strives to develop treatments and, as a long-term goal, cures for a variety of age-related disorders. The workshop will bring together experts working at the forefront of science in both ageing research and regenerative medicine / stem cell biology. As a unique feature, the participants will benefit from synergy available through the comprehensive inclusion of leading experts working in various domains of life, from plants, nematodes and tunicates to mice and humans, with the ambition to define and explore new integrative concepts and common strategies. The workshop is dedicated to developing the theoretical background for future attempts to provide solutions for the biomedical challenges caused by the ongoing demographic shift.

Organizer: Pidder Jansen-Dürr
Deadline for applications: June 1, 2019

To view the programme and register online, please go to https://ageingandregeneration2019.febsevents.org
In case of questions please contact Anita Hohenegger: info (@) ageingandregeneration2019.febsevents.org

16.09.2019

2. kantonales Austauschtreffen Deutschschweiz KAD: Lebensqualität und Gesundheit im Alter

Montag, 16. September 2019, Volkshaus Zürich

In nahezu allen Schweizer Kantonen wird sich die Bevölkerung im Rentenalter in den nächsten 30 Jah- ren verdoppeln. Erfreulicherweise ist bei der Bevölkerung im Rentenalter auch eine Zunahme der Jahre in Gesundheit zu verzeichnen. Ein immer grösserer Stellenwert kommt dem Konzept «Gesundes Altern» zu. Gesundes Altern hat einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit und ist für die Vorbeu- gung von psychischen und physischen Erkrankungen im Alter von grosser Wichtigkeit. Doch mit dem Alter kommt es auch zu einer Zunahme von kritischen Lebensereignissen (Pension, Erkrankungen, Ver- lust oder Krankheit von Nahestehenden, Verlust von Einfluss und Verantwortung und weitere). Risikofak- toren für psychische und physische Erkrankungen nehmen zu.

Am diesjährigen KAD beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Themenkomplex «Gesundheit im Alter» (Inputreferat 1) und lernen drei konkrete Beispiele aus der Praxis kennen. Die Inputs aus dem In- putreferat und den Beispielen guter Praxis werden zum Abschluss des Austauschtreffens in drei paralle- len Workshops vertieft.

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21.09.2019

Entwicklungsraum für Projekte in Wil

Brauchen Sie neuen Input für Ihre Projektidee? Möchten Sie dabei verschiedene Generationen in Austausch bringen? Dann haben wir das richtige Format für Sie: Im Entwicklungsraum für Projekte laden wir Sie zum Diskutieren und Weiterentwickeln von Projektideen ein. Im Austausch mit den anderen Teilnehmenden entwickeln Sie Ihre Idee weiter und geben Sie selbst Ihre Erfahrungen weiter. Ob ein Generationentreffpunkt, ein Nachbarschaftsprojekt oder ein Bewegungsangebot für Jung und Alt – am Entwicklungsraum sind alle Arten von Projekten, die Menschen verschiedenen Alters in Austausch bringen, willkommen. Unser Moderatorenteam, Esther Hanselmann und Stefan Tittmann, führen durch den Tag und teilen ihr Wissen zur Planung und Umsetzung solcher Projekte.

Weitere Informationen und Anmeldung

03.12.2019

Fachtagung Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit Behinderung

03.12.2019, Bern

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung veranstalten das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB, das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV und das Generalsekretariat der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK eine Fachtagung.

Die Fachtagung «Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit Behinderung» vom 3. Dezember 2019 präsentiert gelungene Projekte aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz, verweist auf neue Trends in der Forschung, vermittelt Wissen und Impulse für ein selbstbestimmtes Leben und den Einbezug in die Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung und im Alter.

Die Einladung mit dem definitiven Programm folgt an die interessierten Kreise, die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Anmeldung

06.03.2020

Symposium für Gesundheitsberufe 2020 – Der alternde Mensch. Multiprofessionelle und innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung

Freitag, 6. März 2020, 12.30 - 17.15 Uhr
Inselspital, Universitätsspital Bern, Auditorium Ettore Rossi


Die Lebenserwartung steigt bei häufig guter Lebensqualität weiter an. Auch die Schweiz muss sich den Herausforderungen stellen und innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung finden, um den Bedürfnissen und Vorstellungen alternder Menschen gerecht zu werden.

Die Betroffenen und ihre Angehörigen sollen darin gestärkt werden, Eigenverantwortung zu übernehmen und die entsprechenden Angebote zu nutzen, um das Älterwerden und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit kreativ und sinnvoll zu gestalten. Dazu gehören Präventionsprogramme, um sich aktiv in die Gesellschaft einbringen zu können, sowie Betreuungsangebote für alternde Menschen mit chronischen
und akuten Gesundheitsproblemen. Die Gesundheitsversorgung im häuslichen, ambulanten oder stationären Setting ist eine multiprofessionelle Aufgabe.

Damit alternde Menschen und Angehörige dabei den Takt angeben können, sind interprofessionelle
Teams nötig, welche die spezifischen Bedürfnisse im Alter kennen und konsequent
bearbeiten. Dazu gehören auch Fragen und Entscheidungen zum Lebensende,
welche von den Fachpersonen aktiv anzusprechen sind. Die Vernetzung der Berufsgruppen
zwischen den Sektoren des Gesundheitswesens ist zudem unabdingbar, wobei der
alternde Mensch und die Angehörigen immer eine bedeutende Stimme haben müssen.

Call for Posters
Haben Sie Projekte und Aktivitäten zu aktuellen Themen, die sich mit der konkreten
Gesundheitsversorgung beschäftigen? Möchten Sie diese am Symposium anhand eines
Posters präsentieren? Geben Sie Ihren Abstract ein!

Mehr Informationen

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Ein Schwerpunkt der Akademien

Akademien der Wissenschaften Schweiz
Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
3001 Bern


Kontaktperson

Lea Berger
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW
lea.berger (@) sagw.ch


Illustrationen

Anna Luchs, Angela Reinhard
(atelier nordföhn) & WHO