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Oct 25, 2018

Impulsnachmittag: Integrierte Altersversorgung ist mehr als ambulant mit stationär!

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 13.30 – 17.30 Uhr
Careum Weiterbildung, Mühlemattstrasse 42, 5000 Aarau


Immer mehr Gemeinden, Pflegeheime und Spitexorganisationen erkennen, dass sie sich stärker für die Vernetzung und Koordination rund um die Altersversorgung einsetzen müssen. Die Gemeinden sind für die ambulante und stationäre Langzeitpflege verantwortlich und verfolgen vielerorts den Weg "ambulant mit stationär". "So lange wie möglich zuhause zu bleiben und selbstbestimmt zu leben", entspricht dem Wunsch der meisten älteren Menschen in unserer Gesellschaft. Zumindest für nicht- oder leicht pflegebedürftige Menschen ist es auch volkswirtschaftlich günstiger.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine bessere Vernetzung und Integration aller Akteure, die zur ambulanten, stationären und intermediären Betreuung, Pflege und Versorgung beitragen. Die unterstützenden Angehörigen, ein vielfältiges freiwilliges Engagement, Nachbarschaftshilfen und Quartierentwicklungen gehören ebenso zentral dazu wie die pflegerischen und medizinischen Leistungserbringer. Und die vielen anderen Organisationen, die mit der Alltagsbewältigung älterer Menschen vor Ort zu tun haben.

An dieser Tagung wollen wir die wichtigsten Fragen engagiert debattieren: Welche Ziele unterstützen die verschiedenen Altersversorgungsmodelle? Wie schaffen wir es, dass all die verschiedenen Akteure an einem Strang ziehen, damit die Versorgung immer integrierter wird? Wer soll den Lead haben? Wo sind wirkungsvolle Treiber und wie lassen sie sich unterstützen? Wie kann eine Finanzierung aussehen, in der auch die Wünsche der Beteiligten zum Tragen kommen? Welche Rolle kann die Digitalisierung und assistive Technik spielen? Welches sind geeignete Organisationsformen und Vernetzungsinstrumente? Soll man kommunal oder eher regional denken? Welche Rolle spielen in Zukunft Caring Communities (sorgende Gemeinschaften)? Wie stärken wir die Rolle der Ehrenamtlichen und Angehörigen?

Auf Basis neuester Studienresultate und Praxisbeispiele zur integrierten Altersversorgung und Altersmodelle wollen wir mit dieser Tagung die Impulse - der auch international - immer stärkeren Debatten um integrierte Versorgung und Caring Communities für die Schweiz verstärken. Die Erkenntnisse werden in einer abschliessenden moderierten Diskussion zusammengetragen und erörtert. Gemeinsam möchten wir herausfinden, welche Orientierungen, Werte, Personen und Kulturen es braucht, um auf dem Weg zu einer integrierteren Altersversorgung im Rahmen sorgender Gemeinschaften voranzukommen.

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Nov 2, 2018

Herbsttagung der Walder Stiftung: Altern in Würde – gemeinsam oder allein?

2. November 2018, 09.00–15.00 Uhr
Technopark, Technoparkstr. 1, 8005 Zürich


An der Schnittstelle von Betreuung und Pflege von älteren Menschen besteht Handlungsbedarf:
Traditionelle Strukturen und Angebote werden den Bedürfnissen des alten Menschen nicht mehrgerecht. Fachleute aus dem ambulanten und aus dem stationären Bereich kennen die Probleme und formulieren ihre Sorge um das Wohlbefinden der alten Menschen. Sie fordern von der Gesellschaft und Politik neue Denk- und Handlungsweisen. Die Walder Stiftung lanciert mit der Tagung diese Diskussion und bietet Raum für Diskussion und Handlungsstrategien.

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Nov 7, 2018

Swiss Public Health Congress

Aula des Jeunes Rives, Neuchâtel

Sozialwissenschaften verstehen die individuelle und kollektive Gesundheit in einem über den biomedizinischen Rahmen hinausgehenden Sinn. Sie helfen zu verstehen, wie das gesellschaftliche Umfeld, konkrete Lebensbedingungen und das Verhalten unsere Gesundheit beeinflussen. Aus diesen Erkenntnissen können Handlungsmöglichkeiten für die öffentliche Gesundheit entwickelt werden, die unser Versorgungssystem ergänzen können.

Welchen Beitrag können die Sozialwissenschaften somit leisten, um eine an Gesundheit orientierte Politik zu fördern? Welches sind die Chancen und Herausforderungen einer solchen Sichtweise? Wie sind Handlungsempfehlungen praktisch umsetzbar? Diese Fragen stehen im Zentrum der Swiss Public Health Conference 2018.

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Nov 7, 2018

Forum santé : les défis de la longévité

Mer. 7 novembre 2018, de 16h30 à 19h30
Théâtre de l'Octogone, Pully


Les progrès de la médecine ont accru l’espérance de vie de manière spectaculaire. Mais le vieillissement de la population met aussi en péril le financement de notre système de santé et invite à un nouveau regard sur la fin de vie. Le Forum Santé organisé par «Le Temps» et soutenu par son partenaire scientifique, la Fondation Leenaards, vise à aborder cette question encore taboue et néanmoins essentielle. 

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Nov 10, 2018

Wirtschaft ist Care ... und Migration?

Samstag, 10. November 2018, 09.30h – 13.00h
Kirchenzentrum St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich


In den letzten Jahrzehnten hat sich viel verändert im Zusammenhang
mit Sorge und Fürsorge, und doch ist manches gleich geblieben: Tätigkeiten wie Erziehen, Betreuen, Pflegen, Zuwendung werden neu verteilt, allerdings weniger zwischen Frauen und Männern als zwischen verschiedenen Gruppen von Frauen: Viele Menschen im Globalen Norden suchen Entlastung im Alltag, zum Beispiel in der Versorgung von Haus und Garten, bei der Kinderbetreuung oder der Pflege kranker und alter Angehöriger. Oft sind es transnationale Migrantinnen, zunehmend auch Migranten aus "ärmeren" Ländern, die so Arbeitsmöglichkeiten finden. Auch in Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Altenheimen bedienen Menschen aus weniger wohlhabenden Ländern eine steigende Nachfrage. Welches Selbstverständnis und welches Menschenbild verbinden wir damit, wenn Care zunehmend zur Aufgabe von Migrantinnen* (gemacht) wird? Welche Chancen, welche Probleme entstehen? Wie verhalten sich die unterschiedlichen Felder der Care-Migration zum Denk- und Handlungsansatz "Wirtschaft ist Care"?

Eintritt inkl. vegetarisches Frühstücksbüffet: CHF 50 (Reduktion nach Absprache)

Information und Anmeldung bis 1. November 2018 per Mail an: info@frauensynode.notexisting@nodomain.comch


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Nov 13, 2018

Fachtagung Demenz und Migration

13. November 2018, 13.00 – 17.45 Uhr
Volkshaus Zürich, Stauffacherstr. 60, 8004 Zürich

Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen steigt auch die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Tagung der Paulus-Akademie richtet ihren Fokus auf die Schnittstelle von Demenz und Migration.

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Nov 27, 2018

Impulsnachmittag: Intergenerative Betreuung – erfolgreich durch eine interdisziplinäre Praxisgestaltung

Eine gemeinsame Veranstaltung von Careum Weiterbildung und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft mit ihrem Programm Intergeneration

Dienstag, 27. November 2018, 13.30–17.00 Uhr
Careum Weiterbildung, Mühlemattstrasse 42, 5000 Aarau


Die Betreuung von betagten Menschen und Kindern gehört ohne Zweifel zu den dynamischen Gesellschaftsthemen der letzten Jahrzehnte. Demografische und soziale Umwälzungen erzwingen neue Modelle, Innovationen und Reformen im Betreuungswesen (Care-Bereich). In der Schweiz entwickelt sich seit rund zehn Jahren in der Kinderbetreuung eine professionelle Betreuungslandschaft ausserhalb der Familien mit Kindertagestätten, Horten, Spielgruppen und Mittagstischen. In immer mehr Städten und Gemeinden treffen diese Kinderbetreuungseinrichtungen auf Institutionen der Altenbetreuung (Alters- und Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Mittagstische und Alterswohnungen), die bereits eine flächendeckende Verbreitung aufweist. Dadurch eröffnen sich Chancen und Möglichkeiten, diese Betreuungslandschaft für Jung und Alt zu nutzen:


Es können neue generationenverbindende Beziehungen ausserhalb von Familien aufgebaut werden, die ihrerseits mit zukunftsweisenden Betreuungsformen die Alten- und Kinderbetreuung bereichern. So kann dem sozialen Trend begegnet werden, dass sich immer weniger Gelegenheiten für intergenerative (Alltags-) Begegnungen, gegenseitiges Verständnis und Austausch von Erfahrungen ergeben. Kinder und Ältere werden heute meist in Einrichtungen separat betreut, die auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten sind.


In der diesjährigen Impulsveranstaltung "Intergenerative Betreuung – erfolgreich durch eine interdisziplinäre Praxisgestaltung" werden wir folgende Schwerpunkte setzen: Zum einen auf die fachübergreifende Wissensaufbereitung und zum anderen auf die erfolgreichen Kriterien für eine nachhaltige Angebotsentwicklung.

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Jan 17, 2019

Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz 2019 zum Thema «Städte und Gemeinden am Puls der Gesundheit»

17. Januar 2019, Stade de Suisse, Bern

Die Konferenz wird von Gesundheitsförderung Schweiz organisiert, unter partnerschaftlicher Mitwirkung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren, des Schweizerischen Gemeindeverbands und des Schweizerischen Städteverbands.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz steht die Rolle der Städte und Gemeinden im Bereich der Gesundheit. Wir möchten zeigen, wie Gesundheitsförderung und Prävention mit der Lebensqualität und dem sozialen Zusammenhalt in Städten und Gemeinden Hand in Hand gehen können – sei es in der Ortsplanung, im Sport, in der Kultur- und Alterspolitik oder in der frühen Förderung.

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Jan 31, 2019

Ageing & Living in Place: Techniken und Technologien im und für das Alter

Internationale Tagung des Kompetenzclusters „Ageing & Living in Place“ (ALiP) der Hochschule für So-ziale Arbeit (FHNW) in Kooperation mit dem AGE-NT (Schweiz) und der Sektion Austria/Ger-many/Switzerland der International Society for Gerontechnology (ISG)

31.01-01.02 2019, FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit, Olten (CH)


Viel Forschung und sehr große Hoffnungen sind derzeit in den Bereichen der Assistierenden Techno-logien (AT) und des Ambient Assisted Living (AAL) bzw. des vernetzten Wohnens zu sehen.

Die Tagung "Ageing & Living in Place: Techniken und Technologien im und für das Alter" fragt nach den Voraussetzungen, Möglichkeiten und Konsequenzen der technischen Entwicklungen auf das Ageing & Living in Place. Neben der Technik im engeren Sinne sollen dabei auch die verschiedenartigen Künste, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Techniken angesprochen werden, mit denen die Lebensqualität älterer und alter Menschen wieder hergestellt, gesichert und verbessert werden können. Techniken und Technologien sind in diesem Sinne nicht einzig sachliche Mittel zum Zweck, sondern auch Formen sozialer Beziehungen.

Derartige Techniken und Technologien können die Lebenschancen eines Ageing & Living in Place vergrößern oder minimieren, die Handlungs- und Freiheitsräume erweitern oder einengen. Sie können als Bedrohung oder als Erleichterung empfunden werden. Sie können die Komplexitäten des Alltags reduzieren, aber auch weiter komplizieren. Sie können soziale Ungleichheiten mildern oder weiter verstärken usw., und genau deshalb ist eine breite, multidisziplinäre wissenschaftliche Befassung mit der Thematik so wichtig.


CALL

Erwünscht sind Beiträge, die das Ageing & Living in Place in den Kontext von Technik und Technologie stellen und z.B. folgenden Aspekte beleuchten:

• Sozialräume, Wohnformen, Wohnlagen, Wohnräume, Wohnsituationen und Wohnwelten (z.B. soziales Zusammenleben und wohntechnische Herausforderungen angesichts sich ver-ändernder Siedlungsstrukturen)

• Mobilitäts- und Partizipationsformen (z.B. Mobilitätsquoten, -veränderungen; Zugänglichkeit und Partizipationschancen im öffentlichen Nahbereich; öffentlicher und privater Verkehr)

• Caring Communities („Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“, Sorgestrukturen und Sorgekulturen, Pflege- und Sorgearrangements, intra- und intergenerationale Verantwor-tungsgemeinschaften in Gemeinde & Quartier)

• Wohnung und Haushalt (z.B. als ‚Gefühlsraum‘ [Saup] oder organisierte Mitte des menschli-chen Daseins‘ [Bollnow])

• soziale Beziehungen und Kontakte (z.B. Bekanntschaften, Freundschaften, Mitgliedschaften, Nachbarschaften, Verwandtschaften, soziale Netzwerke)

• Ortsbindungen (u.a. ‚attachment to place‘, belonging, ‚Heimat‘, Zugehörigkeiten)
Die erbetenen Beiträge können sich sowohl auf empirisch-analytische als auch auf theoretisch-konzeptionelle Fragen zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung von Lebenschancen im Alter bzw. von Integrations- und Partizipationsmöglichkeiten älterer und hochbetagter Menschen in der Häuslichkeit oder im Quartier beziehen.

Die einzelnen Beiträge sollten die Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten.
Wir bitten um Zusendung entsprechender Exposés im Umfang von bis zu 400 Wörtern bis zum 31.10.2018 an andreas.notexisting@nodomain.compfeuffer@fhnw.notexisting@nodomain.comch.

fileicon CfP ALiP 2019.pdf (pdf, 164.2 KB)

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Kontaktperson

Lea Berger
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW
lea.berger (@) sagw.ch


Illustrationen

Anna Luchs, Angela Reinhard
(atelier nordföhn) & WHO