Jan 18, 2018

Chancengleichheit: den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Gesundheit ausgleichen

In Bezug auf Krankheiten sind wir nicht alle gleichgestellt: Sozioökonomische Faktoren wie Einkommen, Bildungsniveau oder Migrationshintergrund haben bedeutende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. In der Schweiz besteht beispielsweise für Personen mit tieferem Einkommen ein sechsmal höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Um gegen dieses Problem vorzugehen, räumen das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Gesundheitsförderung Schweiz und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und direktoren (GDK) der Chancengleichheit im Jahr 2018 eine hohe Priorität im Rahmen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) ein. Die 19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und die 4. NCD-Stakeholderkonferenz vom 18. Januar 2018 befassten sich mit diesem Thema.

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Jan 15, 2018

FHO campus: Dossier Alternde Gesellschaft (37. Ausgabe 1/2018)

Wie sehen innovative Konzepte, Produkte und Serviceangebote zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität im Alter aus? Das Dossier stellt Ihnen einige Neuentwicklungen der Fachhochschule Ostschweiz vor. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie die Wohn- und Lebenssituation älterer Menschen durch technische Systeme und High-Tech-Entwicklungen verbessert werden kann.

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Dec 31, 2017

Japan – das Zukunftslabor (Sonja Blaschke (Text) und Volker Straeter (Illustrationen), 30.12.2017, NZZ am Sonntag)

Roboter-Hotels, Seniorenbetreuung im Einkaufszentrum, Drohnenüberwachung am Arbeitsplatz: In Japan lässt sich am besten beobachten, wie unsere Zukunft einmal aussehen könnte. Die Aussichten sind ziemlich gewöhnungsbedürftig.

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Dec 20, 2017

Altersrentenreform: Der kleinste gemeinsame Nenner (Heidi Gmür, NZZ, 20.120.2017)

Die Bundesratsparteien reagieren positiv auf die Pläne des Bundesrats. Das wird sich jedoch ändern, wenn es im nächsten Schritt um die Wurst geht. Es ist freilich nicht so, dass sich die grossen Parteien nun plötzlich einig geworden wären, wie die 1. Säule (AHV) und wie die 2. Säule (berufliche Vorsorge) reformiert werden sollte. Der Grund liegt vielmehr darin, dass der Bundesrat sich bei seiner ersten Aussprache zur Neuauflage der Rentenreform am Mittwoch zu den Knackpunkten noch gar nicht geäussert hat.

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Alain Berset will AHV und 2. Säule separat reformieren (Tagesanzeiger, 20.12.2017)

«AHV und 2. Säule sollen getrennt reformiert werden», sagte Alain Berset am Mittwoch an der Pressekonferenz in Bern. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat, nachdem er die Abstimmungs-Niederlage vom 24. September 2017 mit mehr als 25 Parteien, Sozialpartnern und anderen Organisationen besprochen hatte.

Sein Fazit: Sein Gesellenstück, an dem er 5 Jahre gearbeitet hatte, scheiterte nicht an einem Hauptargument, sondern wegen verschiedenen Einzelfaktoren. Deshalb plant Berset diesmal zwei Reformen für AHV (1. Säule) und berufliche Vorsorge (2. Säule).

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Dec 13, 2017

Die SAMW-Richtlinien zur Betreuung von Menschen mit Demenz sind veröffentlicht

Mitte November hat der Senat die neuen SAMW-Richtlinien «Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz» verabschiedet. Die Ausarbeitung erfolgte im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie 2014 – 2019 und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie. Die Richtlinien liegen jetzt gedruckt vor und können kostenlos bestellt werden.

Die neuen medizin-ethischen Richtlinien bieten eine praktische Orientierungshilfe zu ethischen Fragen und Konfliktsituationen bei der Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz. Der Aufbau orientiert sich an einzelnen Problemfeldern, die sich Betreuungspersonen stellen können – sowohl settingübergreifend (ambulant, Spital, Pflegeheim) wie auch berufsgruppenübergreifend.

Die Richtlinien stehen auf der SAMW-Website in deutsch, französisch, englisch und italienisch zur Verfügung. Dort können sie auch als gedruckte Broschüre (d/f) bestellt werden.

Dec 12, 2017

SNF: Ausschreibung „Digital Lives“

Diese Ausschreibung hat zum Ziel, die Innovation sowie die Vernetzung der Forschenden in diesem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (schweizweit sowie international) zu stimulieren und damit sowohl zum Verständnis der digitalen Transformation als auch zum Umgang damit beizutragen. Des Weiteren ist diese Ausschreibung zeitlich auf die Nationalen Forschungsprogramme zum Thema „Digitaler Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft“ abgestimmt, deren Lancierung bis Ende 2018 geprüft wird und deren Ausschreibung für Mitte 2019 vorgesehen ist. Zugleich kann die Ausschreibung Digital Lives dazu genutzt werden, vorbereitende Forschungsarbeiten für eine spätere Gesuchseinreichung in anderen Förderungsinstrumenten zu leisten (z.B. Projektförderung, Sinergia).

Projekte mit folgender Ausrichtung (Forschungsformate) werden unterstützt:
• Explorative Studien;
• neue methodische Zugänge, die aus der Digitalisierung erwachsen, oder
• die Nutzung neuer Datenquellen.

Die Gesuche müssen über die Web-Plattform mySNF bis am 1. Mai 2018 17.00 Uhr eingereicht werden. Das Eingabeportal auf mySNF ist ab 1. März 2018 offen (Förderungsinstrument Digital Lives).

Ausschreibung

Dec 11, 2017

Digitalisierung: «Roboter, wasch mich bitte!» (Bruno Knellwolf, St. Galler Tagblatt, 8.12.2017)

Für die Altersforschung ist Japan ein Zukunftslabor. Die Wissenschafterin Sabina Misoch hat sich die Robotik in der japanischen Alterspflege angeschaut. Der Erfinder der Roboter-Robbe kommt nach St. Gallen.

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Vorträge: 15.12.2017, 17 bis 18.30 Uhr, Fachhochschule St. Gallen, Rosenbergstrasse 59
Am 15. Dezember werden Taka¬nori Shibata, der japanische Ent¬wickler der Roboter-Robbe Paro, und die Altersforscherin Sabina Misoch darüber sprechen, ob der Einsatz von Robotern das Leben älterer Menschen tatsächlich unterstützt. Der Therapie-Roboter Paro darf dabei auch gestreichelt werden.

Dec 6, 2017

Save the Date: Tagung senesuisse & GDI, 15. März 2018, Rüschlikon (ZH)

Am Donnerstag, 15. März 2018 findet ganztags die nächste nationale Tagung von senesuisse in Zusammenarbeit mit dem Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) statt.

Im Zentrum steht die Frage, wie wir selbst als Betagte künftig leben und gepflegt werden. Dabei wird die neuste Studie des GDI präsentiert, welche folgende Fragen beleuchtet:

  • Mit welchen neuen Modellen, Arbeitsformen und -verhältnissen könnte das System der Alterspflege künftig revolutioniert und transformiert werden?
  • Wo stehen wir bei den Dienstleistungen für Betagte und wo stossen wir an Grenzen? Was sind die Alternativen? Wie kommen wir dahin?
Weitere Informationen und Anmeldung folgen im Verlaufe des Dezembers auf www.senesuisse.ch

Dec 6, 2017

Vontobel-Preis für Alter(n)Forschung 2017: Preisträgerinnen und Preisträger

 Das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich verleiht jährlich den von der Vontobel-Stiftung dotierten Preis für Alter(n)sforschung der Universität Zürich. Dieses Jahr ging der Vontobel-Preis für Altersforschung gleich an drei Wissenschaftler: Der Psychologe Stephen Aichele von der Universität Genf und die UZH-Neurowissenschaftlerin Nathalie Giroud wurden mit je 12'000 Franken ausgezeichnet. Ann Barbara Bauer, Wirtschaftswissenschaftlerin der Universität Fribourg, erhielt 6'000 Franken.

PreisträgerInnen 2017
Medienmitteilung

Dec 1, 2017

Mit Design Barrieren abbauen (Marius Wenger, persoenlich.com, 1.12.2017)

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft stellt neue Herausforderungen und Ansprüche an diverse Berufszweige – so auch an alle möglichen Sparten des Designs. Nicht nur die visuelle Gestaltung ist davon betroffen, sondern auch Prozesse und Dienstleistungen.

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Nov 30, 2017

NFP 74: Gezielte Ausschreibung zu Care@home and Health Care Policy and Management

Das Nationale Forschungsprogramm NFP 74 "Gesundheitsversorgung" lanciert eine gezielte Zweitausschreibung. Gewünscht werden Projekte zur Versorgung von chronisch kranken Patienten zu Hause und im sozialen Kontext sowie zur Organisation und Steuerung des zukünftigen Schweizer Gesundheitssystems.

Eingabefrist: 28.05.2018

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Nov 30, 2017

Generationen, Generationenbeziehungen, Generationenpolitik: Ein mehrsprachiges Kompendium

Die Mitglieder des Internationalen Netzwerkes für die Analyse intergenerationeller Beziehungen GENERATIONES (INSII: Intergenerational Network for the Study of Intergenerational Issues) freuen sich, das Erscheinen der definitiven Ausgabe »Edition ‘17« ihres Kompendiums anzuzeigen. Darin werden – ausgehend von einem deutschen Basistext – Schlüsselbegriffe der Generationenforschung systematisch umschrieben und begründet.

Kennzeichnend für die gewählte Perspektive ist die Annahme, die Gestaltung der Generationenbeziehungen in Familie, Verwandtschaft, Organisationen und Gemeinschaften sei grundlegend für die Entfaltung individueller und kollektiver Identitäten und dementsprechend für die Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes. Deshalb liegt in interkulturellen Vergleichen, die sensibel für sprachliche Unterschiede sind, ein wichtiges Potential für theoretisches und praktisches Arbeiten in diesem aktuell überaus wichtigen Feld der Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Sozialpolitik.

Das Kompendium liegt jetzt in 17 Sprach-Versionen vor. Sie werden so präsentiert, dass sie in einfacher Weise miteinander verglichen werden können. Folgende Sprachen sind enthalten:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Ungarisch, Rumänisch, Schwedisch, Litauisch, Türkisch, Slowenisch, Bosnisch-Herzegowinisch, Ukrainisch, Russisch, Chinesisch. – Das Kompendium kann somit als Arbeitsinstrument für internationale Vergleiche ebenso wie für die interkulturelle Verständigung innerhalb einer Gesellschaft genutzt werden. Die Versionen können individuell und in beliebigen Kombinationen heruntergeladen werden.

Das Projekt wurde vom Exzellenzcluster 16 „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der
Universität Konstanz gefördert. Die Internet-Fassung des Kompendiums beinhaltet Angaben zu allen Mitarbeitenden, zum Kompendium insgesamt kann über folgende Adresse abgerufen werden:

http://www.generationen-compendium.de

Sie enthält Angaben zu allen Mitarbeitenden, zum Kompendium insgesamt sowie zu den einzelnen Versionen. Auf Anfrage kann beim Erstautor Kurt Lüscher unentgeltlich eine ausgedruckte Ringbuch-Fassung angefordert werden: kurt.luescher (@) uni-konstanz.de

Nov 23, 2017

Intergeneration – Tagung zur intergenerativen Betreuung: Wirkungen sind gut belegt, Umsetzungen werden heiss diskutiert

Eine erfolgreiche Premiere für die Schweiz: Wo finden sich ein Altenheimleiter, eine Kita-Leiterin und eine Gemeinderätin für Soziales im anregendem Gespräch auf einer gemeinsamen Tagung zusammen?

An der Impulsveranstaltung zur intergenerativen Betreuung ist es gelungen, die Betreuungsbranchen für Kinder und für ältere Menschen, die ansonsten kaum Berührungspunkte haben, zusammenzuführen. Das Ziel war es, dass die rund 150 Tagungsteilnehmenden mit der Kombination aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und anregenden Praxisbeispielen neue Impulse und fundiertes Wissen zur intergenerativen Betreuung erhalten. Den Referentinnen aus Forschung und Praxis gelang es überzeugend, die vielfältigen positiven Wirkungen darzustellen und zu belegen. Angeregte Diskussionen ergaben sich zu Fragen der optimalen Gestaltung und den notwendigen Rahmenbedingungen für eine intergenerative Betreuung. Grosse Einigkeit herrschte dabei in der Forderung nach einer freiwilligen Teilnahme an intergenerativen Begegnungen und der unerlässlichen Mittlerfunktion des professionellen Betreuungspersonals. Kontrovers diskutiert wurde, inwieweit auch Säuglinge und Krabbelkinder in intergenerative Begegnungen eingebunden werden sollten.

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Nov 23, 2017

Sozialmedizinische Betreuung in Institutionen und zu Hause 2016 (BFS, 23.11.2017)

Neuchâtel, 23.11.2017 - (BFS) – 2016 bezogen knapp 340 000 Personen Spitex-Leistungen. Dies entspricht gegenüber 2015 einem Anstieg von 10 Prozent. Die 1570 Alters- und Pflegeheime (APH) verzeichneten erstmals einen Rückgang der Anzahl Bewohnerinnen und Bewohner auf rund 149 000 Personen (–0,4%). Für die entsprechende Betreuung waren bei der Spitex sowie in den APH insgesamt 177 184 Personen angestellt. Dies geht aus der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Adresse für Rückfragen:
Anthony Francis, BFS, Sektion Gesundheitsversorgung, Tel.: +41 58 463 61 94,
E-Mail: Anthony.notexisting@nodomain.comFrancis@bfs.notexisting@nodomain.comadmin.notexisting@nodomain.comch
Flavia Lazzeri, BFS, Sektion Gesundheitsversorgung, Tel.: +41 58 463 61 28,
E-Mail: flavia.notexisting@nodomain.comlazzeri@bfs.notexisting@nodomain.comadmin.notexisting@nodomain.comch

Medienmitteilung und Dokumente

Nov 21, 2017

Abschluss des NFPs 67: Lebensende

Am 21.11.2017 fand die Abschlussveranstaltung des NFPs statt. Alle Einzelberichte sowie der Synthesebericht finden sich auf folgender Webseite: http://www.nfp67.ch


Nov 19, 2017

Gefährliche Pillencocktails im Heim (Markus Brotschi, Tagesanzeiger, 19.11.2017)

Neun Medikamente erhalten Menschen in Pflegeheimen im Schnitt. Das kann schwere Nebenwirkungen verursachen.

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Nov 20, 2017

The International Conference on Social Identity and Health will be hosted in 2018 (July 12-14) at the University of Lausanne in Switzerland by the National Centre of Competence in Research (NCCR) LIVES

The theme of the 2018 conference is Vulnerabilities in Social Identities and Health.

To present your work at the conference, please send a title and an abstract of 250 words for peer-review before 4 January 2018 by registering to the following website: http://www.icsih.com.

The final program will be available by mid-February 2018.

Nov 20, 2017

Système de santé suisse: les seniors s’informent souvent sur Internet (OFSP, 16.11.2017)

En Suisse, la majorité des personnes âgées de 65 ans ou plus a une opinion globalement favorable du système de santé. Tel est le résultat d’une vaste enquête internationale menée dans onze pays sous l’égide de la fondation Commonwealth Fund. L’enquête, présentée à Washington, montre notamment que beaucoup de personnes âgées se servent d’Internet pour se renseigner sur des sujets liés à la santé. En outre, les mesures de prévention sont plus souvent thématisées avec un professionnel de la santé en Suisse romande qu’en Suisse alémanique.

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Nov 20, 2017

Age-Dossier zum Thema «Alte Gebäude altersgerecht umnutzen»

Das aktuelle Age-Dossier behandelt das Thema «Alte Gebäude altersgerecht umnutzen». Es kann kostenlos bei der Age Stiftung heruntergeladen oder bestellt werden.

Nov 8, 2017

Design fürs Alter: Senior allein zu Haus (Olivier Herwig & Antje Stahl, NZZ, 08.11.2017)

Wenn die Gesellschaft immer älter wird, müssen sich dann auch ihre Einrichtung und das Design ändern?

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Nov 7, 2017

Retirement in America: We’re working longer, getting sicker, and dying sooner (Boston Globe, 23.10.2017)

The US retirement age is rising, as the government pushes it higher and workers stay in careers longer.

But lifespans aren’t necessarily extending to offer equal time on the beach. Data released last week suggest Americans’ health is declining and millions of middle-age workers face the prospect of shorter, and less active, retirements than their parents enjoyed.

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Nov 7, 2017

Demografischer Wandel im Zentrum der Aufmerksamkeit: News-Blog Institut Alter, Berner Fachhochschule

Der demografische Wandel ist ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt – zumindest für einige Wochen. Dies hat die Abstimmung über die „Altersvorsorge 2020“ ausgelöst. Die leidenschaftliche Debatte rund um die Abstimmung hat eindrücklich aufgezeigt, wie die konkreten Konsequenzen des demografischen Wandels für uns aussehen können.

Aber auch abgesehen von der Abstimmung ist im Kontext des demografischen Wandels und unseres Projektes einiges geschehen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben eine Online-Plattform aufgeschaltet, um den interdisziplinären Austausch zum demografischen Wandel anzuregen. Medien-Professor Stephan Russ-Mohl, der auch in unserem Forschungsprojekt involviert ist, hat sein neues Buch „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde. Warum die Digitalisierung unsere Demokratie gefährdet“ vorgestellt. Und – zu guter Letzt - ist unser Team eingeladen worden, nächstes Jahr an der Tagung „Gut Altern im 21. Jahrhundert“ in Montreux erste Forschungsresultate zu präsentieren.

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Nov 6, 2017

Fondation Leenards : appel à projets "Qualité de vie 65+"

Pour favoriser une réflexion centrée sur la façon dont les seniors perçoivent leur qualité de vie et agissent sur leur bien-être, la Fondation Leenaards lance (pour la huitième année consécutive) l’appel à projets de recherche « Qualité de vie 65+ » ouvert jusqu'au 1er février 2018.

Au bénéfice d’un nouveau focus thématique pour les deux années à venir, les projets soumis doivent désormais porter sur la façon dont les seniors perçoivent et conçoivent leur place dans la société, participent à la vie sociale, s’engagent pour autrui et sont ainsi acteurs de leur bien-être. Le point de vue des seniors doit être une composante centrale du projet.

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Nov 4, 2017

Was geschieht bei Demenz mit dem Selbst? (Dorothee Vögeli, NZZ, 4.11.2017)

Hirnleistungsstörungen werfen ein Schlaglicht auf die Komplexität des menschlichen Bewusstseins.

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Nov 1, 2017

Moderne Medizin hält Einzug ins Wohnzimmer (Rachel Jenkins, Careum Blog, 1.11.2017)

Apparative und materialintensive Behandlungen, die traditionell im Spital angeboten wurden, werden immer häufiger zu den Patientinnen und Patienten nach Hause verlagert.
«High-Tech Home Care» (HTHC) soll den Wunsch nach einem Leben zu Hause trotz chronischer Krankheit erfüllen und gleichzeitig die Patientensicherheit gewährleisten.
Ein Therapiekonzept, das auch viele Herausforderungen mit sich bringt.

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Oct 18, 2017

Für künftige Senioren wird das Leben schwieriger (Michael Ferber, NZZ, 18.10.2017)

Die Erfahrung des Älterwerdens dürfte für viele Menschen der Jahrgänge nach 1960 in den Industrieländern eine deutlich andere sein als für die heutigen Rentner - und zwar oftmals keine positive. Davon geht ein am Mittwoch publizierter Bericht der internationalen Organisation OECD aus.

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Oct 18, 2017

Podium zum Thema Alter: «Die Attraktivität des Pflegeberufs steigern» (Luzerner Zeitung, 18.10.2017)

«Wer pflegt 2030 die Alten?» Dieser Frage ging auf der Allmend anlässlich der Messe «Zukunft Alter» eine Podiumsdiskussion des LZ Forums auf den Grund.

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Oct 18, 2017

Herr S. verliert nach einer Operation den Verstand (Jan Hudec, NZZ, 18.10.2017)

Er ist schon über 80-jährig, aber geistig noch fit. Doch nach einem Eingriff im Spital ist Herr S. plötzlich völlig verwirrt. Wie ihm ergeht es jedem vierten Patienten im Alter über 75. Das wollen Geriater nun ändern.

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Oct 14, 2017

Pöstler liefert Gemüse – und holt neu auch Trödel ab (Jürg Meier, NZZ am Sonntag, 14.10.2017)

Der gelbe Riese sucht neue Aufgaben für die Briefträger. Bald könnten sie auch bei Senioren vorbeischauen.

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Oct 11, 2017

Kräfte bündeln für die biomedizinische Forschung in Europa (SAMW Newsletter, 11.10.2017)

Die immer älter werdende Gesellschaft und damit verbunden die Zunahme chronischer Krankheiten stellt die Gesundheitssysteme Europas vor grosse Herausforderungen. Gemeinsame Anstrengungen in der Forschung können einen wesentlichen Beitrag für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung leisten. Die SAMW unterstützt deshalb ein jüngst veröffentlichtes Positionspapier der FEAM, das fünf Forderungen an die europäische Forschungsagenda stellt.
Im Hinblick auf das EU-Nachfolgeprogramm für Horizon 2020 hat die Federation of European Academies of Medicine (FEAM) gemeinsam mit der Alliance for Biomedical Research in Europe ein Positionspapier verfasst, das eine Stärkung der translationalen und der klinischen Forschung fordert. 

Zum Positionspapier

Oct 10, 2017

Die Ostschweiz, das Altersheim der Nation (Michael Soukup, Tagesanzeiger, 10.10.17)

Seit Jahren leidet die Ostschweiz unter der Abwanderung von jungen Hochqualifizierten. Deshalb wird die Region laut Prognosen des Bundes bis 2045 schneller altern als die übrige Schweiz.

Zum Artikel

Oct 9, 2017

Städteinitiative Sozialpolitik: Brennpunkt Wohnen in der Stadt - Broschüre zur Frühlingskonferenz 2017

An ihrer Frühlingskonferenz 2017 hat sich die Städteinitiative Sozialpolitik mit den Zusammenhängen zwischen Wohnversorgung, Sozialstruktur und der Rolle des Staates auseinandergesetzt. Die wichtigsten Inhalte sind in einer Broschüre zusammengefasst.

Zur Broschüre

Oct 1, 2017

Journée internationale des personnes âgées – 1er octobre

La discrimination envers les personnes âgées est une attitude largement répandue et préjudiciable basée sur l'hypothèse que la discrimination fondée sur l'âge, et parfois la négligence et la maltraitance des personnes âgées est une norme sociale et, par conséquent, est acceptable. C'est une réalité qui se manifeste de différentes manières dans la plupart des sociétés et trouve son expression dans les attitudes des individus, des pratiques institutionnelles et politiques, ainsi que la représentation des médias qui dévalorisent et excluent les personnes âgées.
En 2014, les gouvernements du monde entier ont adopté une résolution au Conseil économique et social qui reconnaît que l'âgisme « peut être fondé sur l’idée que le délaissement des personnes âgées et la discrimination à leur égard sont acceptables, et qu’il est à la fois la source commune, la justification et l’élément moteur de la discrimination fondée sur l’âge »

Thème 2017 : « Se projeter vers l'avenir : Faire appel aux talents, aux contributions et à la participation des personnes âgées dans la société »

Le thème 2017 de cette Journée internationale vise à créer un environnement favorable pour permettre et accroître la contribution des personnes âgées au sein de leur famille, de leur communauté et plus largement, de la société. L'accent est mis sur le parcours à suivre pour appuyer la pleine participation des aînés, conformément à leurs droits et besoins essentiels ainsi que leurs préférences.
Ce thème souligne le lien entre l'appel aux talents et aux contributions des ainés et la mise en place du Programme de développement durable à l'horizon 2030 et du Plan d'action international de Madrid sur le vieillissement qui fait actuellement l'objet d'un troisième processus d’examen et d’évaluation.

Vers le site de l'ONU

Sep 25, 2017

Presseschau: Altersvorsorge 2020: Eine schmerzlose Reform gibt es nicht (Christian Raaflaub, swissinfo.ch, 25.09.2017)

Das Schweizer Stimmvolk hat am Sonntag das grosse Reformprojekt Altersvorsorge 2020 relativ deutlich bachab geschickt. Für die Schweizer Presse ist klar, dass jetzt eine Diskussion über die Erhöhung des Rentenalters folgt.

Zur Presseschau

Sep 25, 2017

Rentenreform gescheitert: Wie eine neue Vorlage aussehen könnte (Hansueli Schöchli, NZZ, 25.09.2017)

Der Plan B zur Altersvorsorge bringt wahrscheinlich eine Aufspaltung des Reformpakets. Am dringlichsten ist die AHV. Die Abstimmungssieger vom Sonntag signalisieren Kompromissbereitschaft.

Zum Artikel

Sep 25, 2017

Die nächste AHV-Reform wird rechts (Fabian Reiz, Tagesanzeiger, 25.09.2017)

Nach der Abstimmung gerät die Linke in die Opposition. Die CVP dürfte sich mit den Siegern einigen – zumindest bei der ersten Säule.

Zum Artikel

Sep 25, 2017

Bei der AHV ist Zuwarten verboten, jetzt steht die FDP in der Pflicht (Markus Brotschi, Tagesanzeiger, 25.09.2017)

Das Volk lehnt die Rentenreform ab. Das Ringen um eine Neuauflage beginnt.

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Sep 25, 2017

Kommentar: Viel Zeit bleibt nicht mehr (Daniel Foppa, Tagesanzeiger, 25.09.2017)

Jetzt braucht es rasch eine neue Rentenreform. In der Pflicht steht vor allem die FDP, die massgeblich für das Nein verantwortlich ist.

Zum Kommentar

Commentaire d'Andreas Ladner, politologue: "On parle toujours de maintenir les rentes mais certaines personnes ont bien assez et d'autres pas assez" (RTS 1, 24.09.2017)


Vers le commentaire

Sep 24, 2017

«Je m’attends à une situation assez chaotique pendant longtemps» (Lise Bailat, Le Temps, 24.09.2017)

Défait, le président du Parti socialiste (PS) Christian Levrat se fixe trois lignes rouges en vue d’une prochaine réforme.

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Sep 24, 2017

Prévoyance: les raisons d’un échec cruel pour Alain Berset (Magalie Goumaz, Le Temps, 24.09.2017)

Peu de suspense ce dimanche de votations. Depuis midi, les premières tendances ont montré que la population ne voulait pas de cette réforme des rentes. Il faudra remettre l’ouvrage sur le métier.

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Sep 24, 2017

Retraites: la quête du «vrai compromis» commence (Michel Guillaume, Le Temps, 24.09.2017)

La droite célèbre modestement sa victoire après le refus du paquet Prévoyance 2020. Et appelle le centre-gauche à quitter ses positions «idéologiques».

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Sep 24, 2017

Berset will bald alle Akteure treffen (Christof Forster, Neue Zürcher Zeitung, 24.09.2017)

Für eine neue Reform der Altersvorsorge will Alain Berset in den kommenden Wochen mit allen Beteiligten zusammensitzen. Den Taktstock will er nicht dem Parlament überlassen.

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Sep 20, 2017

Aus "eigener Küche": Teilnahme am CURAVIVA Fachkongress Alter 2017

Am Mittwoch, 20. September 2017 durfte sich die a+ Swiss Platform Ageing Society anlässlich des CURAVIVA Fachkongress Alter einem interessierten Publikum vorstellen: Im Rahmen eines Seminars präsentierten die Professoren Mike Martin (Universität Zürich) und Paolo Ghisletta (Universität Genf) die WHO-Strategie für Healthy Ageing und die damit verbundenen Konzepte – unter anderem das Konzept der funktionalen Lebensqualität. Die SeminarteilnehmerInnen zeigten reges Interesse für diese innovativen Ansätze und die neue Plattform!

Zur Internetseite des Kongresses

Sep 14, 2017

Interview mit Alain Berset: «Es ist gefährlich, die Generationen gegeneinander auszuspielen» (NZZ, 14.09.2017)

Bei einem Nein zur Rentenreform würde für viele Jahre Stillstand drohen. Dies sagt Sozialminister Alain Berset. Das vorliegende Paket gebe allen etwas – und dies zu bescheidenen Kosten.

Zum Interview

Sep 8, 2017

Wer zahlt, befiehlt. Wirklich? (Jérôme Cosandey, Avenir Suisse)

Nicht nur zwischen Bund und Kantonen, sondern auch zwischen den Kantonen und ihren Gemeinden wird oft die fiskalische Äquivalenz nicht eingehalten, zum Beispiel im Bereich der Alterspflege. Hier ist es wichtig, dass der Auftraggeber (der Kanton oder die Gemeinde) auch die Kosten für die bestellten Pflegeleistungen trägt.

Zum Blogeintrag

Sep 6, 2017

Gesundheitsversorgung zu Hause: Mehr Entschlossenheit gefragt

Herr und Frau Schweizer wollen auch bei Krankheit, Behinderung, Hochaltrigkeit und bis hin zum Tod zu Hause bleiben. «Der Bundesrat geht davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren sogar noch verdoppeln wird», sagte Hans Gut, Präsident der Careum Stiftung, in seiner Eröffnungsrede am Careum Forum vom 5. September 2017. Careum hat sich daher zur Aufgabe gemacht, auch Versorgungsfragen im Privathaushalt zu untersuchen. Die Lebensqualität und die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten sind dabei zentral.

Rund 170 Teilnehmende wollten am Forum im Auditorium auf dem Careum Campus in Zürich erfahren, wie Gesundheitsversorgung zu Hause gelingen kann. «DIE Lösung gibt es nicht», resümierte Marianne Pfister, Geschäftsführerin Spitex Schweiz, in der Schlussrunde. Aber es gebe viele Erfolgsfaktoren, die dazu beitragen, dass Gesundheitsversorgung zu Hause funktionieren kann. Zum Beispiel: Gute Fallkoordination, klare Zuständigkeiten, Kommunikation, transparente Dokumentation oder Arbeitgebende mit Verständnis für die Betreuungsaufgabe. Alternsforscher Prof. Dr. Ulrich Otto, Leiter Careum Forschung, fasste treffend zusammen: «Wir sind uns einig: Es kann gelingen, es braucht aber noch viel mehr Entschiedenheit.»

Zu den Tagungsresultaten

Sep 5, 2017

Pourquoi un couple marié ne touche pas deux rentes AVS (Bernard Wuthrich, Le Temps, 05.09.2017)

La réforme Prévoyance vieillesse 2020 fait passer la rente de couple à 155% d’une rente individuelle. Cela répond en partie à une vieille revendication du PDC. L’origine de cette restriction remonte à l’époque où c’est le mari qui faisait vivre la famille.

Vers l'article

Sep 3, 2017

«Die Jungen profitieren auch von der aktuellen Reform» (Pascal Tischhauser, Tagesanzeiger, 03.09.2017)

Pro-Senectute-Präsidentin und Alt-Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf sieht die Altersreform trotz 70 Franken mehr AHV «in der Balance».

Zum Interview

Aug 30, 2017

Délégation à la Conférence ministérielle sur le vieillissement (CEE/ONU) à Lisbonne (Conseil fédéral)

Le Conseil fédéral a décidé, lors de sa séance du 30 août 2017 de se faire représenter à la Conférence ministérielle sur le vieillissement, qui se tiendra à Lisbonne du 21 au 22 septembre prochain sous l’égide de la Commission économique pour l’Europe de l’ONU (CEE/ONU). La délégation suisse sera dirigée par le conseiller d’Etat Martin Klöti (SG), président de la Conférence des directrices et directeurs cantonaux des affaires sociales. La délégation comprendra des représentants de services fédéraux, des villes suisses et de la société civile.

Vers le communiqué

Aug 19, 2017

Betagte müssen wegen Gesetzeslücke ins Altersheim (Jan Hudec, NZZ, 19.08.2017)

Betreutes Wohnen können sich nur Betagte leisten, die genug Geld auf der Seite haben. Der Kanton Zürich beteiligt sich nicht an den Kosten. Ausgerechnet das kommt die öffentliche Hand teuer zu stehen.

Zum Artikel

Aug 19, 2017

"30 Minuten im Fitnessstudio reichen nicht" (Tagesanzeiger, 18.08.2017)

Die Altersforscherin und Geriatrie-Chefärztin Heike Bischoff-Ferrari leitet die grösste europäische Altersstudie. Sie will herausfinden, wie sich der Körperabbau hinauszögern lässt.

Zum Artikel

Aug 17, 2017

Vieillissement: nouveau test pour dépister les troubles du langage (Communiqué de l'Université de Neuchâtel)

Une équipe de l’Université de Neuchâtel a participé à la mise au point d’un nouveau test de dépistage rapide des troubles du langage liés aux pathologies du vieillissement. Développé par des scientifiques francophones du Canada, de France, de Belgique et de Suisse, cet outil constitue une première du genre. Destiné spécifiquement aux médecins, il permet en cinq minutes de dépister la présence de difficultés langagières chez des personnes âgées se plaignant de perturbations cognitives.

Vers le communiqué

Aug 13, 2017

Roboter gegen Einsamkeit (Kaspar Enz, St. Galler Tagblatt, 13.08.2017)

Die Robotik könnte den drohenden Personalmangel in der Alterspflege mildern, hofft man mancherorts. Doch die Technik steckt in den Kinderschuhen. Ein Pflegewissenschafter der Fachhochschule St. Gallen erforscht, wie Demenzpatienten mit Robotern umgehen.

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Sep 6, 2017

Die Arbeit der Pflegefachperson wird zum Luxusgut (Campus Fachhochschule Ostschweiz, 2/2017)

Sie dringen unaufhaltsam in unsere Lebenswelt vor und drohen, die Menschen zu ersetzen: Roboter, die länger arbeiten, nichts fordern und erst noch günstiger sind. Die Digitalisierung stellt nicht nur für technische, sondern auch menschenzentrierte Branchen wie die Pflege eine Herausforderung dar. Werden Roboter die Pflegefachkraft eines Tages ersetzen? Pflegewissenschaftler Thomas Beer von der FHS St.Gallen nimmt Stellung.

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Jul 25, 2017

Wird der Mensch im Alter wie ein Auto betrachtet? (Janine Hosp, NZZ, 25.07.2017)

Ältere werden heute wenig geschätzt. Das kann sich die Schweiz bald nicht mehr leisten. 

Die Schweizerinnen und Schweizer werden in den nächsten Jahrzehnten grauer, ihre Haltung wird gebeugter, ihr Schritt langsamer. Gehstöcke, Rollatoren und elektrische Rollstühle werden vermehrt das Strassenbild prägen. Bereits haben sich die ersten Babyboomer in den Ruhestand verabschiedet, täglich folgen ihnen weitere, und in dreissig Jahren werden in der Schweiz 49 Rentnerinnen und Rentner auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter kommen.

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Jul 13, 2017

Generation Silber zurück an den Arbeitsmarkt (Nicole Ritt, NZZ, 13.07.2017)

Für die stärkere Einbindung älterer Arbeitskräfte gäbe es interessante Modelle. Doch bei der Umsetzung hapert es. Wie könnte es besser werden?

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Jul 8, 2017

Krankenkassen sollen für Demenzkranke bezahlen (Anja Burri, NZZ, 08.07.2017)

Die Kosten zur Betreuung demenzkranker Menschen steigen. Nun beginnt der Streit darum, wer für die Milliarden aufkommen muss.

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Jun 26, 2017

Die Migration und die alternde Gesellschaft: Die Bevölkerung entwickelt sich global sehr unterschiedlich (Peter Grünenfelder, Avenir Suisse)

Die aktuelle Migrationsdiskussion und die alternde Gesellschaft sind differenziert zu betrachten. Es scheiden mehr inländische Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt aus, als solche nachrücken. Bis zum Jahr 2030 werden in der Schweiz 670‘000 zusätzliche Rentner erwartet, ein Plus von 45 Prozent. Zugleich wird in unserem Land über das «richtige» Ausmass der Zuwanderung gestritten.

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Jun 27, 2017

Altersfreundliche Quartierentwicklung unter die Lupe: Careum Forschung evaluiert das Projekt "Älter werden im Quartier" in Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld lancierte im Quartier Kurzdorf das Pilotprojekt «Älter werden im Quartier (AWIQ)». Das erklärte Ziel war, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um älteren Menschen das selbständige Wohnen und Leben in ihrer gewohnten Umgebung in sinnvoller Weise zu ermöglichen.
Careum Forschung evaluierte das von der Age Stiftung und der Gesundheitsförderung Schweiz finanzierte Pilotprojekt. Nach drei Projektjahren läuft nun die Finanzierung durch die Stiftungen aus. Die entstandenen Angebote wie Kurz-Dorf-Träff, Nachbarschaftshilfe und Talentbörse bestehen aber weiter, ab jetzt selbstständig. Anstatt von einem Projektende spricht man deshalb von einem Etappenhalt.

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Jun 29, 2017

Demografie. Die graue Revolution wird unterschätzt (Kommentar von Michael Ferber, NZZ, 29.06.2017)

Die demografische Entwicklung beschert auch der Schweiz einen enormen Wandel. Politik, Unternehmen und Arbeitnehmer sind in mehreren Bereichen nicht gut darauf vorbereitet.

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Jun 19, 2017

Generationengerechte Pflegefinanzierung. Wollen wir uns weiter durchwursteln oder eine zukunftsträchtige Lösung suchen? (Jérôme Cosandey, Avenir Suisse Blog, 19.06.2017)

Die Alterung der Gesellschaft stellt die Finanzierung der Alterspflege vor grosse Herausforderungen. Drei Lösungen drängen sich auf: das Durchwursteln mit dem Status quo, die Einführung einer neuen Pflegeversicherung im Umlageverfahren (analog zur AHV) oder die Bildung eines individuellen, vererbbaren Pflegekapitals.

Jun 9, 2017

Grands-parents et nouvelles technologies: quelles relations avec les proches ? Communiqué de presse de l'Université de Neuchâtel

Smartphone, PC ou tablette, parfois les trois à la fois : tous ces outils font désormais partie du quotidien de bien des grands-parents. Mais quelles modifications entraînent les nouvelles technologies de communication (NTC) dans les relations que les seniors entretiennent avec leurs proches ? C’est la question centrale de l’étude menée à l’Institut de psychologie et éducation de l’Université de Neuchâtel par Antonio Iannaccone, Vittoria Cesari Lusso et Sophie Lambolez. Les résultats de cette recherche, qui a bénéficié d’un soutien de près de 50'000 francs de la Fondation Leenaards, ont été dévoilés vendredi.

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May 28, 2017

Mehr ambulante Alterspflege kann zum Eigengoal werden (Jérôme Cosandey, Avenir Suisse, 28.05.2017)

Mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft wird die Optimierung der ganzen Alterspflege – sei es ambulant zu Hause oder stationär in einem Heim – nötiger denn je. Doch wann sollten Patienten ambulant zu Hause, also von der Spitex, wann vom Personal in Heimen gepflegt werden?

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May 30, 2017

Das aktuelle SAMW Bulletin ist dem Schwerpunkt «Demenz» gewidmet (SAMW Newsletter, 30.05.2017)

Selbstbestimmung und Partizipation, Emotion und Verhalten, Entscheidungen am Lebensende ­– das sind zentrale Themen bei der Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz. Dr. Georg Bosshard, Geriater und Ethiker, erläutert im aktuellen Bulletin, wie die neuen medizin-ethischen Richtlinien der SAMW entlang dieser Problemfelder eine Orientierungshilfe für die Praxis bieten können. Der Richtlinien-Entwurf steht ab Juni in der öffentlichen Vernehmlassung. Die Einladung zur Stellungnahme erfolgt in einem separaten Newsletter, das SAMW Bulletin bietet wissenswerte Hintergrundinformationen dazu.

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May 6, 2017

Das Elend in den Altersheimen (Anja Burri & Gordana Mijuk, NZZ am Sonntag, 06.05.2017)

Sie bekommen zu wenig Essen, werden mitten in der Nacht geduscht und mit Medikamenten ruhiggestellt. Menschen in Altersheimen leiden. Grund ist der Spardruck.

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May 6, 2017

Mit dem Erfindungsgeist der Babyboomer (Gastkommentar von Antonia Jann, NZZ, 06.05.2017)

Menschen, die zu Hause alt werden, finden oft wenig Beachtung, wenn es um die Betrachtung des Systems der Altersvorsorge geht. Dabei wäre es nötig, gerade in diesem Feld kreativ zu werden.

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Apr 30, 2017

SP-Basis sagt klar Ja zu Frauenrentenalter 65 (mch/sda, Tagesanzeiger, 30.04.2017)

Die SP-Parteibasis hat sich klar hinter die geplante Reform der Altersvorsorge gestellt. In einer Urabstimmung haben sich am Sonntag 11'061 SP-Mitglieder für die Vorlage ausgesprochen und nur 1153 dagegen.

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May 1, 2017

«La médecine personnalisée? De grands risques derrière un beau slogan» (Yelmarc Roulet, Le Temps, 01.05.2017)

Gian Domenico Borasio, pionnier des soins palliatifs en Suisse, redoute de voir se développer en Suisse une médecine très chère et ciblée sur peu de patients. Son objectif actuel: augmenter les compétences de la profession infirmière face au vieillissement de la population.

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Apr 28, 2017

Altersforschung: Wie misst man Lebensqualität? (Dorothee Vögeli, NZZ, 28.04.2017)

Lebensqualität im Alter sei individuell – und messbar, sagt der Zürcher Gerontopsychologe Mike Martin. Momentan sucht er mit Forschenden aus aller Welt ein standardisiertes Verfahren.

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Apr 26, 2017

La troisième Conférence nationale sur le thème des travailleurs âgés traite de la discrimination liée à l’âge

Le 25 avril 2017, des représentants de la Confédération, des cantons et des partenaires sociaux se sont réunis à Berne à l’occasion de la troisième Conférence nationale sur le thème des travailleurs âgés. Dans la déclaration finale commune, ils ont condamné les pratiques qui désavantagent les travailleurs âgés, et rappelé que, vu le vieillissement général de la population active, des investissements en faveur de la capacité de travail et de l’employabilité restaient nécessaires.

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Apr 26, 2017

Arbeitslosigkeit im Alter: Was Arbeitgeber über die Älteren wissen sollten (Hansueli Schöchli, NZZ, 26.4.2017)

Sind ältere Arbeitnehmer weniger leistungsfähig, öfter abwesend, weniger motiviert und weniger zufrieden als die Jüngeren? Nein, zeigen Untersuchungen.

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Apr 24, 2017

Arbeit im Alter: Weniger Belastung, mehr Wertschätzung (pum, derStandard.at, 21.4.2017)

Linzer Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, welche Angebote ältere Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben halten könnten.

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Apr 20, 2017

Umfrage unter SMI-Unternehmen: Viele Frühpensionierungen, wenige Lernende (Andreina Thoma, Tobias Bossard, SRF, 20.04.2017)

Fachkräfte ausbilden, Ältere länger beschäftigen und mehr Frauen anstellen. So wollen Unternehmen den Fachkräftemangel bekämpfen. Nicht so Schweizer Grosskonzerne: Sie pensionieren ältere Angestellte oft frühzeitig und bilden wenige Lernende aus. Das zeigt eine Umfrage der SRF-Wirtschaftsredaktion.

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Apr 20, 2017

Pourquoi les entreprises ont intérêt à conserver leurs anciens (Amanda Castillo, Le Temps, 20.04.2017)

En 2050, les sexagénaires seront pour la première fois plus nombreux que les enfants en dessous de 15 ans. Quel impact cela aura-t-il sur nos entreprises? Décryptage.

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Apr 11, 2017

Neue Publikation von Avenir Suisse: Alterspyramide auf solidem Fundament

Das Parlament hat am 16. März 2017 die «Altersvorsorge 2020» verabschiedet, die alles andere als eine nachhaltige Antwort auf die demografische Herausforderung ist. Es braucht weiterführende Reformen – nicht nur bei der Finanzierung der Altersvorsorge, sondern auch in sozialer, organisatorischer und personeller Hinsicht. Mit der neusten Publikation «Alterspyramide auf solidem Fundament» macht Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Sozialpolitik, eine Auslegeordnung und schlägt Massnahmen auf dem Arbeitsmarkt, bei der Gestaltung des Rentenalters und in der Organisation der Alterspflege vor.

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Apr 10, 2017

Buch: Wie wir Morgen leben

Die Gesellschaft altert zusehends, die Demografie stellt uns vor neue Herausforderungen. Aus Digitalisierung und technischem Fortschritt erwachsen aber v. a. ungeahnte Chancen. In der Publikation «Wie wir morgen leben. Denkanstösse für das Zeitalter der Langlebigkeit» wagen Simone Ackermann und Stephan Sigrist vom Think-Tank W.I.R.E. in 44 Szenarien einen Ausblick in die Zukunft.

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Apr 6, 2017

Digitalisierung + Demografie = stabiler Jobmarkt? (Peter Ilg, Die Zeit, 06.04.2017)

Künftig gibt es in Deutschland weniger Fachkräfte. Dafür fallen Jobs durch Automatisierung weg. Trotzdem glauben Experten, dass es auch künftig viel Arbeit gibt. Warum?

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Apr 5, 2017

Arbeitsmarktfähigkeit im Alter: Weiterbildungen im Bereich Grundkompetenzen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. April 2017 das WBF beauftragt, bis im November 2017 auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes ein Programm für die Weiterbildung von Arbeitnehmenden im Bereich Grundkompetenzen, namentlich mit Blick auf die Digitalisierung der Wirtschaft, zu entwickeln. Die Massnahmen sollen es geringqualifizierten und insbesondere älteren Arbeitnehmenden ermöglichen, im Erwerbsleben zu verbleiben. Ebenfalls bis im November sind die allfälligen notwendigen finanziellen Ressourcen zu beziffern und dem Bundesrat zu beantragen.

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Mar 24, 2017

Resultate der Neurentenstatistik 2015 (BFS, 24.03.2017)

Rund 33'000 Personen bezogen im Jahr 2015 erstmals eine Altersrente aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule), etwa 41'000 Personen liessen sich ein Alterskapital aus der 2. Säule auszahlen. Männer erhielten deutlich höhere Leistungen aus der 2. Säule als Frauen. Renten, die vor dem gesetzlichen Rentenalter bezogen wurden, waren im Durchschnitt am höchsten. Dies sind erste Resultate der Neurentenstatistik, einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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Apr 22, 2016

Demenzkranke werden daheim eingeschlossen (Angelika Hardegger, NZZ, 22.03.2017)

Mit Doppelschlössern und Bettgittern hindern Familienmitglieder ihre demenzkranken Angehörigen am Weglaufen. Weil sie zur Arbeit müssen, eine Verschnaufpause brauchen – und weil das Geld für die externe Betreuung nicht reicht.

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Mar 16, 2017

Rentenreform: Jahrzehntprojekt hats im Parlament geschafft (Tagesanzeiger, 16.03.2017)

So knapp wie nur möglich, nämlich mit 101 Stimmen, segnet auch der Nationalrat die Rentenreform ab.

Das Wichtigste in Kürze

Mar 14, 2017

Trois rendez-vous pour sauver l'AVS (Magalie Goumaz, Le Temps, 13.03.2017)

La réforme d'Alain Berset entre dans sa dernière phase parlementaire. Décryptage des trois moments-clé de la semaine.

Pas de surprises lundi au parlement! Malgré des concessions annoncées la semaine dernière, le Conseil national maintient deux importantes divergences avec le Conseil des Etats. L’issue doit être trouvée cette semaine, avant la fin de la session parlementaire. La partie se joue en trois actes.

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Mar 2, 2017

Altersmedizin mit Lücken: «Es gibt viel zu wenig Geriatrie-Fachärzte» (SRF News, 1.03.2017)

Das Universitätsspital Basel hat als erstes Schweizer Spital einen Notfall-Raum eigens für Senioren eingerichtet. Interview mit Gabriela Bieri-Brüning (Chefärztin des Geriatrischen Dienstes Zürich):

"Geriatrie ist eine ganzheitliche, klinische ausgerichtete Medizin: Gespräche sind wichtig, das Verständnis für die speziellen Bedürfnisse alter Menschen."

Zum Interview

Feb 6, 2017

Sinkende Armutsquote, auch im Alter (Jérôme Cosandey, Avenir Suisse)

Jährlich rund 5000 neue Arme im AHV-Alter» rechnete 2014 Pro Senectute vor und bezog sich dabei auf Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) im Pensionsalter. Ist die Schweiz wirklich mit zunehmender Altersarmut konfrontiert?

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Feb 1, 2017

Der Bund will pflegende und betreuende Angehörige finanziell und zeitlich entlasten

In der Schweiz pflegen und betreuen pro Jahr mindestens 140'000 Personen im Erwerbsalter regelmässig Angehörige, darunter über 800 verunfallte oder schwer erkrankte Kinder. Die Zahl der älteren Personen, die auf Pflege oder andere Unterstützung angewiesen sind, wird in den kommen Jahren stark zunehmen.
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erhöhen, sollen Arbeitnehmende das Recht haben, sich an ihrem Arbeitsplatz kurzzeitig freistellen zu lassen, um ein krankes Familienmitglied zu pflegen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Februar 2017 das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, gemeinsam mit dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement und dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten.

Zum Förderprogramm

Jan 23, 2017

Formation pour infirmiers : Haute école spécialisée ou école supérieure? (Caroline Zuercher, Tribune de Genève, 20.01.2017)

Le Valais lance une nouvelle formation pour les infirmiers. La première rentrée aura lieu en septembre à Viège et le projet, pour l’heure pilote, sera évalué en 2020. Le but est de soutenir de nouvelles vocations dans un secteur qui en manque. Une particularité: il s’agit d’une école supérieure (ES), alors que le canton dispose déjà d’une haute école spécialisée (HES) en soins infirmiers.

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Jan 19, 2017

Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) lanciert Pflegeinitiative

Lange Zeit setzte der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) auf das Parlament. Dieses sollte eine Gesetzesänderung anstossen, um den Beruf zu stärken. Doch im April 2016 stellte sich der Nationalrat dagegen. Jetzt nimmt der Verband das Blatt selbst in die Hand und lanciert die eidgenössische Volksinitiative für eine starke Pflege, kurz Pflegeinitiative.

Artikel im Tagesanzeiger

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Jan 16, 2017

NZZ Standpunkte Alter – der lange letzte Auftritt

Die Literatur- und Kultur­wissen­schafterin Hannelore Schlaffer über das zwiespältige Geschenk eines längeren Lebens.

Wie alle Industrienationen bleibt auch die Schweiz von Überalterung nicht verschont. Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt – und wirklich zur Diskussion steht immer nur die Sicherheit der Renten. Dabei ginge es darum, vertieft zu verstehen, was diese Entwicklung für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet.

Mit der deutschen Literatur- und Kultur­wissen­schafterin Hannelore Schlaffer unterhalten sich NZZ Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über das Geschenk eines längeren Lebens, über die Stellung der alten Menschen in unserer auf Jugendlichkeit fixierten Gesellschaft sowie über die Kunst des Alterns.

Video

Jan 4, 2017

Bericht «Demografischer Wandel in der Schweiz: Handlungsfelder auf Bundesebene»

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 9. Dezember 2016 den Bericht «Demografischer Wandel in der Schweiz: Handlungsfelder auf Bundesebene» (Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats 13.3697 Schneider-Schneiter «Synthese zur Demografiestrategie») verabschiedet.

Link zum Artikel

Jan 4, 2017

Aufenthalte in Alters- und Pflegeheimen werden immer kürzer

Der Rückgang der Aufenthaltsdauer in Alters- und Pflegeheimen (APH) und die nahezu unveränderte Anzahl verfügbarer Plätze (94'662) im Jahr 2015 führten zu einer kontinuierlichen Abnahme des Belegungsgrads (93,7%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in APH hat sich innerhalb von drei Jahren um mehr als einen Monat vermindert. Gleichzeitig hat die Anzahl Stunden für Dienste der Spitex (Hilfe und Pflege zu Hause) weiter zugenommen (+9,7%). Dies sind einige Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Link zur Medienmitteilung

Jan 4, 2017

Avenir Suisse: Neue Massstäbe für die Alterspflege

Kantonsmonitoring 7

Für das siebte Kantonsmonitoring von Avenir Suisse hat Senior Fellow Jérôme Cosandey die kantonalen Organisationen in der Alterspflege, deren Kostenstrukturen und Finanzierungsmodelle basierend auf Interviews mit den kantonalen Amtsvorstehern sowie konsolidiertem Zahlenmaterial durchleuchtet. Wie schon der Titel besagt, fordert der Autor «neue Massstäbe für die Alterspflege», und er zeigt auf, wo die Kantone – ganz im Sinne des föderalistischen Systemwettbewerbs – voneinander lernen könnten.

Link zur Publikation

Jan 4, 2017

Publikationshinweis: Vergleichsstudie über Altern und Gesundheit in fünf Ländern

Weltweit lebt die Bevölkerung immer länger und damit steigt die Zahl der älteren Menschen jedes einzelnen Landes. Um diesen Umstand gerecht zu werden, hat die Weltgesundheitsversammlung im Mai 2016 in Genf den globalen Aktionsplan für Altern und Gesundheit verabschiedet. Eine internationale Vergleichsstudie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, mit welchen Strategien und politischen Massnahmen in fünf Ländern gemäss den Herausforderungen gehandelt wird.

Link zum Bericht

Jan 1, 2017

info Work and Care

Mit wertvollen Informationen, Tipps und Kontaktadressen will info-workcare.ch als erste nationale Plattform die Vereinbarkeit einer Berufstätigkeit mit der Betreuung von Angehörigen erleichtern. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auf der Betreuung älterer Angehöriger, enthält aber auch Informationen zu anderen Betreuungssituationen.

Zur Plattform

Dec 29, 2016

Lebenslanges Lernen lohnt sich (Monika Bütler)

Man kann auch mit über fünfzig Jahren Violine spielen lernen – ein prvater Versuch mit politisch bedeutsamen Erkenntnissen.

Zum Blogeintrag

Dec 27, 2016

Milliardenkosten: FDP will vierte Säule für die Pflege (Simon Hehli, NZZ, 18.12.2016)

Die Kosten für die Alterspflege drohen die Staatskassen in Schieflage zu bringen. Ein FDP-Ständerat fordert deshalb eine obligatorische Pflegeversicherung – und kommt damit auch der Linken entgegen.

Link zum Artikel

Dec 23, 2016

Die Baby-Boomer wollen nicht ins Altersheim (Susanna Ellner, NZZ, 23.12.2016)

Für viele Senioren, die auf stationäre Pflege angewiesen sind, führt kein Weg am Pflegeheim vorbei. Das könnte sich künftig ändern. In Horgen stösst ein neues Betriebsmodell auf rege Nachfrage.

Zum NZZ-Artikel

Dec 9, 2016

Bericht «Demografischer Wandel in der Schweiz: Handlungsfelder auf Bundesebene»

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 9. Dezember 2016 den Bericht «Demografischer Wandel in der Schweiz: Handlungsfelder auf Bundesebene» (Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats 13.3697 Schneider-Schneiter «Synthese zur Demografiestrategie») verabschiedet.

Zum Bericht

Nov 26, 2016

Zeitvorsorge im Aufwind (Jörg Krummenacher, NZZ, 26.11.2016)

Das Sammeln von Zeitgutschriften für die Betreuung im Alter wird zusehends populärer. Noch bewegen sich die Zeitvorsorgenden in einer Nische. Doch die Zahl der Projekte nimmt rapide zu.

Zum Artikel

Nov 23, 2016

Leipziger Forscher messen Lebensqualität im Alter für bessere medizinische Versorgung

Ältere Menschen mit einer beginnenden Demenz beurteilen die eigene Lebensqualität insgesamt schlechter als gesunde. Das haben Psychologen der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in einer bundesweiten Befragung herausgefunden. Die Ergebnisse bilden zugleich die Normwerte für ein neuerschienenes Handbuch, womit Praktiker und Wissenschaftler die subjektive Lebensqualität von Senioren messen können.

Oct 31, 2016

«Nichts tun ist keine Lösung» – Streitgespräch zwischen Rahel Gmür und Peter Mosimann, Vizepräsidenten des Spitex Verbandes Schweiz (SVS), mit Jérôme Cosandey von Avenir Suisse zur Alterspflege

Avenir Suisse hat in der Studie «Neue Massstäbe für die Alterspflege» die Organisation der Alterspflege in den Kantonen untersucht. Studienleiter Jérôme Cosandey hat darin Optimierungspotenzial auf verschiedenen Ebenen entdeckt. So sei Spitex nicht immer die günstigste Lösung: Je nach Setting würden ab 60 Minuten Tagespflege Patienten in einem Heim kostengünstiger betreut als zu Hause. Anderseits liege der Anteil an Pflegeheimbewohnern, die weniger als 60 Minuten pro Tag oder gar keine Pflege benötigen, im Schweizer Durchschnitt bei 30%. Die Analyse hat grosses Echo ausgelöst, ist aber auch auf Kritik gestossen. In einem Streitgespräch im Spitex-Magazin hinterfragen Rahel Gmür und Peter Mosimann, Vizepräsidenten im Zentralvorstand des Spitex Verbandes Schweiz, manche Schlussfolgerungen der Studie. Einig sind sich die Experten, dass die Zukunft in regionalen Versorgungskonzepten liegt, in denen Spital, Spitex, Reha und Hausärzte zusammen die Versorgung koordinieren.

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Jun 12, 2016

Nationale Demenzstrategie: Angehörige von Demenzkranken nicht vergessen (Andrea Kucera, NZZ, 12.06.2016)

Es sind erfreuliche Zahlen, die dieser Tage vonseiten der Forschung verbreitet werden: Die Häufigkeit von Demenz nimmt wider Erwarten ab. Zu diesem Schluss kamen Studien aus Grossbritannien, den USA und Finnland. Kann man davon ausgehen, dass diese positive Entwicklung auch die Schweiz betrifft?
Es dürfe ja keine «Alles-nicht-so-schlimm-Stimmung» aufkommen, schreibt die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Communiqué von Freitag. Vor den Medien erläuterte die Geschäftsführerin des Dachverbandes in Lausanne, weshalb die nationale Demenzstrategie trotz den positiven Signalen aus der Wissenschaft ausgebaut und verlängert werden müsse. Die Zahl der Neuerkrankungen habe zwar abgenommen, sagte Stefanie Becker. «Aber der Rückgang konnte nur bei Personen mit hohem Bildungsstand beobachtet werden.» Zudem müsse angesichts der demografischen Entwicklung damit gerechnet werden, dass die Anzahl Demenzkranker weiterhin ansteige. «Demenz ist und bleibt eine Herausforderung», betont Becker.

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May 24, 2016

Auch Bürgerliche wollen nicht länger arbeiten (Jonas Schmid, Südostschweiz, 24.05.2016)

Die Eliten von FDP und SVP stehen einer Erhöhung des Rentenalters positiv gegenüber. Nicht so ihre Wähler. Sie erteilen dem Rentenalter 67 eine klare Absage.

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May 3, 2016

Das Wohn- und Pflegemodell 2030 von CURAVIVA Schweiz – Die Zukunft der Alterspflege

Die demografische Alterung und die steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen, der selbstbestimmte Lebensstil der älter werdenden Babyboomer-Generation, die Entwicklung neuer Wohnformen und der zunehmende Trend von integrierten Angeboten zwischen ambulanten und stationären Dienstleistungsanbietern fragen nach neuen und ganzheitlichen Lösungen in der Alterspflege.

Im Sinne einer zukunftsorientierten Vision hat der nationale Dachverband CURAVIVA Schweiz deshalb das Wohn- und Pflegemodell 2030 für ältere Menschen (80+) entwickelt. Das Modell ist eine Vision darüber, wie selbstbestimmtes Leben von älteren Menschen trotz Pflegebedürftigkeit in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung in Zukunft ermöglicht werden soll. In diesem Modell verstehen sich die Alterspflege-Institutionen als dezentralisierte und sozialraumorientierte Dienstleistungsunternehmen, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung ermöglichen. Hierbei wird der ältere Mensch mit seinem gesamten sozialen Beziehungsnetz «mitten im Leben» bleiben und bedarfsgerecht die individuell notwenigen Dienstleistungen beziehen können.

Zum Download des Factsheets

Apr 6, 2016

Bersets Strategie für eine gesündere Schweiz – NCD-Strategie (Tagesanzeiger, 06.04.2016)

Nicht übertragbare Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Demenz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für 80 Prozent der Gesundheitskosten verantwortlich. Das sind über 50 Milliarden Franken pro Jahr. Bundesrat und Kantone wollen nun gemeinsam dagegen vorgehen.

Zum Tagesanzeiger-Artikel

Zur Strategie

Oct 1, 2014

Socius – wenn Älterwerden Hilfe braucht

Die Age-Stiftung fördert die gesellschaftliche Wahrnehmung der Themen Älterwerden und Wohnen im Alter und unterstützt dabei innovative Projekte und Programme. Im Oktober 2014 lancierte die Förderstiftung das Programm «Socius – wenn Älterwerden Hilfe braucht». Für das Programm sucht die Stiftung Akteure der Altersarbeit in zehn deutschschweizer Gemeinden oder Regionen, die den Aufbau und Betrieb von bedürfnisorientierten Unterstützungssystemen für ältere Menschen organisieren möchten. Das Programm soll so dazu beitragen, einzelne Unterstützungsangebote in den Gemeinden oder Regionen effektiver aufeinander abzustimmen, den Zugang dazu zu erleichtern und Lücken im Dienstleistungsangebot zu schliessen.

Zum Programm

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Illustrationen

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(atelier nordföhn) & WHO