Autres projets de recherche

 
 

Pflegende Angehörige in der Schweiz (careum, BAG)

Die Bevölkerungsbefragung im Rahmen des Förderprogramms «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» möchte einen Beitrag leisten, Forschungslücken für die Schweiz zu schliessen und Grundlagen zur Entwicklung, Planung und Ausgestaltung von Massnahmen und Angeboten im Bereich Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen in verschiedenen Lebensphasen zu liefern.

Durchgeführt von careum, in Auftrag gegeben vom BAG.
Laufzeit: Juli 2017–Juni 2019 (24 Monate)

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AAL: WeTakeCare

Wie können Senioren ihre Alltagsfertigkeiten selbstständig trainieren? WeTakeCare – ein IT-gestütztes Übungsprogramm
Die Mehrzahl der älteren Menschen wünscht sich, weiter in ihrem gewohnten Zuhause zu leben, wenn erste körperliche Beeinträchtigungen auftreten. Im EU-Forschungsprojekt «WeTakeCare» haben ZHAW-Forschende in Zusammenarbeit mit internationelaen Partnern im Rahmen des EU-Programms AAL das Potenzial von neuen Technologien untersucht und computergestützte Trainingsspiele entwickelt, welche die Fitness älterer Menschen und damit ihre Autonomie fördern. Die Senioren und ihre Angehörigen wurden frühzeitig einbezogen, um die Schwierigkeiten älterer Menschen im Alltag sowie deren Bedürfnisse an die Computerspiele zu erforschen.

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AGE-NT: Alter(n) in der Gesellschaft

Der Aufbau des Nationalen Innovationsnetzwerkes „Alter(n) in der Gesellschaft“ erfolgt im Auftrag der Schweizerischen Hochschulkonferenz. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI hat hierfür im März 2017 projektgebundene Beiträge in der Höhe von fast vier Mio. Franken gesprochen, welche mit Beiträgen der Beteiligten Hochschulen und Universitäten in gleicher Höhe ergänzt werden. Das Projekt dauert von 2017 – 2020.

Nebst Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den vier Kompetenzfeldern/Schwerpunkten Active & Assisted Living (AAL), Leben mit Demenz, Modelle für den Arbeitsmarkt 45+ und Assisted Living in Place legt das Vorhaben grossen Wert auf den Aufbau und die Einrichtung nachhaltiger innovativer Strukturenund die Förderung des akademischen Nachwuchses durch das Angebot von Doktorandenprogrammen.

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Autonomie 2020

Programme INTERREG France-Suisse
Le projet Autonomie 2020 réunit, sur la période 2016-2019, des acteurs institutionnels, médicaux, académiques et économiques de l’Arc lémanique autour de la question du maintien des personnes âgées à domicile sous l’angle des gérontechnologies. L’objectif visé est d’apporter des réponses innovantes et adaptées aux aînés pour favoriser leur maintien et leur qualité de vie à domicile, tout en développant et structurant le secteur des technologies au service des personnes âgées.

Dans un contexte de vieillissement de la population qui s’accompagne d’un accroissement des maladies chroniques, le développement des gérontechnologies représente une source de réponses possibles aux questions de l’accompagnement des personnes âgées vivant à domicile. Cependant, il se heurte à un double constat : de nombreux professionnels de la santé méconnaissent les outils utiles au maintien des aînés à domicile et l’offre technologique faite aux aînés, bien que foisonnante, ne rencontre pas leur adhésion faute de savoir répondre réellement à leurs besoins et attentes.

Objectifs:

D’ici à 2020, le projet Autonomie 2020 concentrera ses efforts sur 3 objectifs spécifiques :
- La mise à disposition des professionnels et institutions du domaine de la santé de données probantes issues d’enquêtes et d’expérimentations sur lesquelles s’appuyer pour choisir les technologies les plus appropriées ;
- La production de dispositifs (normes et standards communs d’utilisation), d’outils et de procédures d’accompagnement les mieux adaptés aux besoins et attentes des aînés, ainsi qu’aux entreprises spécialisées en gérontechnologies pour les guider dans le développement de produits valides et fiables;
- La création de modules de formation portant sur les innovations technologiques dans les pratiques soignantes auprès de la population âgée.

Plus de détails:

Autonomie2020_résumé (pdf, 228.1 KB)
 

Health Activity Analytics

The new healthy ageing definition and paradigm shift proclaimed in the WHO’s „World Report on Ageing and Health“ (WHO, 2015) calls for the development of contextualized measurement and interpretation of health data in ageing research. This enables possibilities to monitor health interventions at their most significant core – namely in individuals’ everyday life. The project „Health Activity Analytics“ investigates the technical possibilities of contextualized measurement of health activities, determines potentials of participatory exploration of health activities with older people, and develops possibilities for a rapid interpretation of combined activity data gathered in everyday life of individuals. These data will shed light on how individualized and objectively measured real-life activities, mobility, and social interactions are related to health and quality of life from a within-person perspective. This allows the development of person-specific (i.e., individualized) interventions to promote stabilization of health and quality of life for each individual. We therefore developed a mobile sensor and are currently piloting it with healthy older people to assess mobility (via GPS), activity (via accelerometer), and environment sound according to a predefined time schedule (via microphone) in everyday life.

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Living Labs

Living Labs stellen eine innovative Form der Testung von innovativen Technologien im engen Kontakt mit der Zielgruppe dar. In einem Living Lab werden normale Haushalte oder Appartements von Senioren und Seniorinnen zu einer Forschungseinheit zusammengefasst. Dies bedeutet, dass die ganz alltäglichen Lebensumwelten der Menschen 65+ eingesetzt werden, um neue Technologien zu testen: die Technik wird vom IKOA-FHS in den Privathaushalten implementiert und die Testung engmaschig betreut. Living Labs bieten eine einmalige Chance, realiable Daten zur Nutzung und Akzeptanz von innovativen Technologien durch die langzeitige Testung im realweltlichen Setting zu erhalten. Damit sind Living Labs das Gegenmodell zu den klassischen Laboren und werden von Interdisziplinären Kompetenzzentrum Alter der Fachhochschule St.Gallen (IKOA-FHS) nachhaltig betrieben, so dass Forschungs- und Industriepartner die Möglichkeit haben, mit uns zusammen ihre Innovationen in realweltlichen Lebensumgebungen der Zielgruppe 65+ langfristig zu testen.

Bisher wurden technische Assistenzsysteme und Innovationen hauptsächlich in klassischen und künstlich geschaffenen Laborbedingungen nur kurzzeitig Zeit getestet. Der Living Lab Ansatz stellt im Gegensatz dazu die Langzeittestung im realen Kontext in den Vordergrund und liefert aussagekräftigere Daten, da die Innovation langzeitig und im normalen Lebensalltag in der gewohnten Umgebung getestet werden. Die Ergebnisse der Testung werden dann an den Forschungs- oder Industriepartner zurückgespiegelt, der dann auf dieser Basis die Innovation anpassen und überarbeiten kann, um eine möglichst gute Usability und Akzeptanz zu gewährleisten.

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Living Lab Active & Assisted Living

Das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Alter (IKOA-FHS) ist Teil des „IBH Living Lab Active & Assisted Living“, das von der Internationalen Bodensee Hochschule gefördert wird. Das Ziel ist mit AAL (Active & Assisted Living)-Lösungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben für Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen zu ermöglichen, und gleichzeitig die Dienstleistungen von Pflegepersonen zu unterstützen und zu erleichtern. Aufgrund dessen hat sich ein Konsortium von mehreren Hochschulen aus der Bodenseeregion gebildet (Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Deutschschweiz).
Innovationen und Evaluationen sollen unter realen Bedingungen und unter Berücksichtigung der Anforderungen aller Interessensgruppen stattfinden, hierfür bieten die Projektpartner die nötige Infrastruktur. Während vier Jahren beteiligt sich auch das IKOA-FHS am Lab-Management sowie am Einzelprojekt, vor allem im Bereich der Analyse der Nutzerbarrieren.

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NCCR LIVES

Alter (IP213 (EX-IP13))
Das Konzept der Verletzbarkeit setzt sich in den Sozialwissenschaften zur Erklärung bestimmter Destabilisierungsphänomene im Hinblick auf soziale Risiken immer mehr durch. Der Nationale Forschungsschwerpunkt LIVES unterstützt diese theoretischen Überlegungen durch seinen interdisziplinären Ansatz weitgehend und hat kürzlich mit einer wichtigen Veröffentlichung und mehreren bedeutenden wissenschaftlichen Kooperationen zur Entwicklung des Paradigmas des Lebensverlaufs beigetragen.

IP213 verfolgt das Ziel, das Wohlbefinden älterer Personen zu erforschen. Die interdisziplinäre Forschung untersucht die dynamische Interaktion, die im Alter zwischen Gesundheitsproblemen, psychologischem Funktionieren und Regulieren, einzelnen Handlungen und dem zwischenmenschlichen, institutionellen und kulturellen Kontext stattfindet, in dem ältere Menschen leben. Diese Beziehungen sind von zentraler Bedeutung in den Mechanismen, welche bei älteren Menschen Situationen der Verletzbarkeit und Vulnerabilisierungsprozesse generieren, aber auch in den Mechanismen, welche ihre Widerstandsfähigkeit und ihr Vermögen, ihr Wohlbefinden zu erhalten, verbessern.

Die beiden Forschungsziele sind daher die Erforschung 1) des Aufbaus bei älteren Menschen von Verletzbarkeit im Lebensverlauf und 2) der Artikulierung persönlicher, sozialer und institutioneller Ressourcen im Rahmen der Betreuung älterer Menschen.

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NFP 67 Lebensende

Im Nationalen Forschungsprogramm "Lebensende" (NFP 67) beforschen 33 Forscherteams aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Aspekte des Lebensendes. Das Ziel des NFP 67 besteht darin, Handlungs- und Orientierungswissen für den Bereich der letzten Lebensphase wissenschaftlich zu erarbeiten und dieses Entscheidungsträgerinnen und -trägern im Gesundheitswesen, in der Politik und den Berufsgruppen, die sich mit der Betreuung von Menschen am Lebensende befassen, bereitzustellen.

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NFP 74 Gesundheitsversorgung

Das NFP 74 Gesundheitsversorgung will Erkenntnisse über die Struktur und Verwendung der Schweizer Gesundheitsversorgung gewinnen, um die konkreten Herausforderungen in der Behandlung von chronisch Kranken zu bewältigen.
Das schweizerische Gesundheitssystem gilt als eines der weltweit besten. Indikatoren wie Lebenserwartung, Zahl der Gesundheitsfachpersonen und Patientenzufriedenheit veranschaulichen dies deutlich. Dennoch bestehen verschiedene Herausforderungen. Die Überalterung der Bevölkerung und die zunehmende Häufigkeit von chronischen Krankheiten verlangen einen Wechsel: Das Gesundheitssystem, in dem heute die Behandlung von akuten Krankheiten im Vordergrund steht, muss vermehrt auf Prävention und Gesundheitsförderung sowie auf eine langfristig angelegte, patientenzentrierte und integrierte Versorgung ausgerichtet werden.
Das NFP will Erkenntnisse über Struktur und Verwendung der Gesundheitsversorgung in der Schweiz gewinnen und Wege finden, wie sich deren Wirkungen verbessern lassen. Dabei liegt der Fokus auf der Prävention und der Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.
Zusätzlich will das NFP zu besser verfügbaren, zugänglicheren, vergleichbaren und verknüpften Schweizer Gesundheitsdaten beitragen. Damit hilft die Versorgungsforschung, die diagnostischen, präventiven und therapeutischen Leistungen und deren Verwendung zu verbessern. Schliesslich strebt das NFP den Aufbau einer starken Forschungsgemeinschaft an, die weltweit führende Versorgungsforschung durchführt.
Der Bundesrat hat am 24. Juni 2015 den Schweizerischen Nationalfonds mit der Durchführung des Programms beauftragt. Das NFP verfügt über einen Finanzrahmen von CHF 20 Millionen und eine Forschungsdauer von 5 Jahren.

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SHARE - FORS

Die Studie SHARE (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe), die in 2002 begonnen hat, ist das erste multidisziplinäre Umfrageprojekt über die wirtschaftliche, gesundheitliche und soziale Lage älterer Menschen in Europa. SHARE wurde durch ähnliche Studien in den Vereinigten Staaten (HRS, Health and Retirement Survey) und Grossbritannien (ELSA, English Longitudinal Study of Ageing) angeregt und handelt von vielfältigen Themen wie Gesundheit, Konsum von Pflegeleistungen, Arbeit, verwandtschaftliche Beziehungen, Konsum, Wohnung, Einkommen und Sparen. Kurz gesagt, SHARE beschreibt ein älter werdendes Europa und füllt eine wichtige Datenlücke über ältere Menschen in Europa aus.

SHARE Schweiz
SHARE international
FORS Webseite

 


The Swiss Ageing Society

A Comparative Content Analysis in Three Swiss Newspaper
More time with the grandparents? Less money for schools? Higher retirement ages for everyone? The ageing of the population affects us all. This research project examines how three Swiss newspapers cover the Ageing Society and its implications for the Swiss.

On this website you will find updates and information
about the project and the team.



 
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3001 Berne


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Académie suisse des sciences humaines et sociales ASSH
lea.berger (@) sagw.ch

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